Waltraut Bartl - Pianistin aus Friedrichsdorf im Taunus

Presse

Waltraut Bartl spielte bei der „Musik zum Träumen“ wegen Regens im Kurhaussaal

„…gefühlvoll leitete sie ihren Konzertabend mit zwei Walzern und einem Nocturne von Chopin ein, um dann weich erzählend die „Kinderszenen“ von Schumann zu präsentieren. Hierin überzeugte sie durch einen sanften Erzählton, ohne aufgesetzte Süße oder virtuose Aufdringlichkeit. Keine Überlastung schadete den anmutigen Werken, fließende Bewegungen herrschten vor. Weiche Pastellfarben dominierten in den kurzweiligen Charakterstücken, grelle Konturen vermied die junge Pianistin…. (Taunuskurier 22.7.1994)

 

Zwei Frauen zwischen Kindern und „Cabaret“

„….Waltraut Bartl, die auch einige hervorragende Solostücke („Autumn leaves“ von Joseph Kosma, kombiniert mit einem Test von Joachim Ringelnatz!) vortrug, meisterte ihren Part mit Bravour – und das bei einem technisch keineswegs meisterlichen Flügel und dem „Tiger-Temperament“ einer Ellen Kärcher“ (Frankfurter Rundschau 23.12.1996)

 

Rasante Rollenwechsel beim Urei der Poesie

„…Zusätzlich balladeske Akzente setzte Waltraut Bartl am Klavier. Die Friedrichsdorfer Pianistin, die als Solistin sowohl der E- als auch der U-Musik auf den Bühnen der Region keine Unbekannte mehr ist, bietet nämlich weitaus mehr als die beliebige Zwischenmusik zum Abschalten. Einfühlsam, witzig und voller musikalischer Anspielungen verleiht sie den Texten häufig noch eine zweite Dimension – so etwa, wenn sie die Heinzelmännchen mit dem Beatles-Song „With a little help from my friends“ kommentiert, oder „Das hungernde Kind“, eine der ältesten deutschen Volksballade, mit Heintjes „Mama“ untermalt. (Frankfurter Rundschau 15.10.2001)

 

„….Bartl ergänzt ihre Kollegin, indem sie deren Vortrag in liebevoller und augenzwinkernder Weise musikalisch begleitet oder kommentiert…“ (Neue Presse 26.2.2003)

 

„…Waltraut Bartl hat sich auch bei dieser zweiten Nachtlesung wieder mit einem pfiffigen musikalischen Mix aus klassischen, Schlager- und Musical-Zitaten eingebracht und das amüsante und kurzweilige Programm tastenkräftig unterstützt.“ (Friedrichsdorfer Woche 5.8.2004)

 

„…Waltraut Bartl begleitete die Texte mit Splittern aus Werken von vorwiegend romantischen Komponisten. Einzig das einleitende Stück, Brahms’ Intermezzo op. 116,6, spielte sie komplett; ansonst folgten nur Ausschnitte, die das bruchstückhafte Denken der Romantik pointierten.

Ihr Spiel auf dem alten Klavier schien quasi improvisiert und war dennoch wohldurchdacht. Beide Künstlerinnen bewiesen, dass Text und Musik eine faszinierende Symbiose ergeben können.“ (Bonner Generalanzeiger 9.12.2006)

„…daß jedes Gedicht auch den nötigen Wirkungsraum auf die Zuschauer hatte, ist vor allem dem wunderbaren Klavierspiel von Waltraut Bartl zu verdanken, die mit klassischen Kompositionen von Claude Debussy und Chopin die Zeit zwischen den neuen Abenteuern und Anekdoten des Dichters ausfüllte und Barrenstein auch während der Lesung selbst musikalisch begleitete. Zarte Töne wechselten dabei mit kräftigem, klangvollen Anschlag ab und unterstrichen die jeweilige beschriebene Situation, die die Zuschauer neben dem Schmunzeln auch kräftig zum Lachen brachte.“ (Taunuszeitung 24.4. 2007)